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Teilzeit-Debatte - DÄB und vmf: Teilzeitarbeit ist Voraussetzung für Berufstätigkeit
Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) und der Verband medizinischer Fachberufe (vmf) haben am Dienstag vor Einschränkung von Teilzeitarbeit gewarnt. Vorstöße aus der Politik, den Rechtsanspruch auf Teilzeit infrage zu stellen, gingen an der Realität in Kliniken und Praxen vorbei, so die beiden Verbände. Teilzeitarbeit sei für viele Beschäftigte keine Komfortwahl, sondern die Voraussetzung, um überhaupt im Beruf bleiben zu können. Statt populistischer Debatten fordern sie bessere Strukturen bei Betreuung, Arbeitszeitmodellen und Steuern.
GKV-Finanzen Gassen schließt Leistungskürzungen nicht aus
Die KBV fordert zur besseren Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung den staatlichen Ausgleich für versicherungsfremde Leistungen, schließt aber auch Leistungseinschränkungen nicht aus. Langfristig setzt sie auf das Primärarztsystem, das jedoch mit einer funktionierenden Digitalisierung hinterlegt sein müsse, hieß es am Dienstag in Berlin.
Sondertarife in der PKV Wie Praxen Honorarverluste vermeiden
„Privatpatient“ klingt eindeutig – ist es in der Praxis aber oft nicht. Im Gespräch mit Rechtsanwältin Andrea Schannath, Justitiarin des Virchowbundes, zeigt sich schnell, wie viele Sonderregeln hinter diesem Begriff stecken können. Wer hier nicht genau hinschaut, verschenkt Honorar oder steuert direkt in Konflikte. Schannath erklärt, worauf es ankommt und warum eine einfache Frage am Empfang manchmal über viel Geld entscheidet.
Debatte um Wartezeiten Lauterbach fordert Termingarantie bei Fachärzten
der Debatte um Wartezeiten für Facharzttermine hat der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine Termingarantie bei Fachärzten für GKV-Versicherte gefordert. Patienten, die innerhalb von drei Wochen keinen Termin bekommen, sollen wie Privatversicherte ambulant im Krankenhaus behandelt werden, sagte er der „Rheinischen Post“. Bezahlt werden solle das aus dem Honorartopf der niedergelassenen Fachärzte.
Bildgebung erkennt frühe Anzeichen für Herzinfarkt
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Bildgebungstechnologie entwickelt, die hochauflösende Bilder der kleinsten Blutgefäße direkt durch die Haut aufnehmen kann – ohne invasive Eingriffe. Mit „fast-RSOM“ können erstmals minimale Veränderungen an diesen Gefäßen sichtbar gemacht werden, die frühe Anzeichen für eine mögliche Herz-Kreislauf-Erkrankung sind.
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