Aktuelle Meldungen
Kardiale Magnetresonanztomographie bei koronarer Herzkrankheit – G-BA startet Bewertungsverfahren
Freitag, 20. Februar 2026
Berlin, 20. Februar 2026 – Mit einem Beschluss von gestern hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Methodenbewertung zur kardialen Magnetresonanztomographie (kardiale MRT) bei koronarer Herzkrankheit (KHK) für die ambulante Versorgung begonnen. Damit kann er zugleich die bisher laufenden Beratungen über eine Erprobung und die dafür notwendige Erprobungs-Richtlinie einstellen. Bei der systematischen Erhebung des bestehenden medizinischen Wissenstands zeigte sich, dass die vorhandene Studienlage für eine Bewertung der Methode bereits ausreicht. Vor zwei Jahren, als die Beratungen durch einen Herstellerantrag begannen, sah es auf Basis des vom Hersteller erhobenen medizinischen Wissenstands hingegen so aus, als sei der Nutzen der kardialen MRT trotz des erkennbaren Potenzials noch nicht hinreichend belegt. Das jetzt gestartete Bewertungsverfahren soll voraussichtlich bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
Mit neuen Materialien zu besseren MRT-Bildern
Donnerstag, 19. Februar 2026
Gunjan Sinha Kommunikation, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
MRT des Innenohrs: Wie sich die Kopfhaltung auf den Befund auswirkt
Mittwoch, 18. Februar 2026
Die Kopfneigung bei Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs oder Gehirns kann Artefakte erzeugen – mit Folgen für Befundung und Komfort. Das zeigt eine aktuelle Studie.
292,3 Millionen Behandlungsfälle – Zi warnt vor Grenzen der Belastbarkeit
Dienstag, 17. Februar 2026
Im ersten Halbjahr 2025 sind insgesamt 292,3 Millionen Behandlungsfälle in der ambulanten Versorgung dokumentiert worden. Das geht aus dem aktuellen Trendreport des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor. Damit sind die Fallzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 1,1 Millionen um 0,4 Prozent geringfügig abgesunken. Zi-Vorstandsvorsitzender Dr. Dominik von Stillfried warnte zugleich davor, die hohe Leistungsbereitschaft von Ärztinnen und Ärzte als selbstverständlich zu betrachten, und verwies auf wachsende Belastungen in den Praxen.
Besser abends? So beeinflusst die Tageszeit die Strahlentherapie
Montag, 16. Februar 2026
Auch bei der Strahlentherapie kommt es offenbar auf das richtige Timing an: Sie sei wirksamer, wenn sie zur richtigen Tageszeit verabreicht wird, schreiben Forschende der Uni Sevilla im Wissenschaftsmagazin „Nature Communications“. Sie haben entdeckt, wie die biologische Uhr des Menschen die DNA-Reparatur steuert.
„Wir denken nicht in kurzfristigen Exits oder schnellen Renditen“
Montag, 16. Februar 2026
Sanas neuer Ambulant-Chef Jonas Ehmig, seit Januar 2026 Leiter der Business Unit Ambulant bei Sana, im Interview
Uroonkologie Prostatakarzinom-Rezidiv: Fokale oder radikale Salvage-Therapie?
Samstag, 14. Februar 2026
Beim lokalen Prostatakarzinom-Rezidiv nach Radiotherapie konkurrieren fokale Salvage-Therapie und radikale Prostatektomie. Eine internationale Studie vergleicht nun erstmals das 10-Jahres-Überleben und die Komplikationsraten beider Verfahren – mit praxisrelevantem Ergebnis.
Profitieren auch Brustkrebsüberlebende von einem Mammographie-Screening?
Samstag, 14. Februar 2026
Original Titel: Do breast cancer survivors benefit from mammography screening? A population-based study.